Wer ich bin
Ich heiße Martin Hesse, bin 40 Jahre alt, seit über 10 Jahren selbstständig
und arbeite seit mehr als 20 Jahren in der Webentwicklung.
Ich habe viel Wandel gesehen.
Und trotzdem fühlt sich das hier anders an.
Und ja: Ich habe Angst
Ich schreibe das bewusst so klar, weil es dazugehört.
Ich habe Angst um meinen Job.
Um meine Rolle.
Um den Wert dessen, was ich gelernt habe.
Diese Angst ist nichts Neues.
Déjà-vu: Internetbaukästen und das Gefühl, ersetzbar zu werden
Früher gab es diese Internetbaukästen:
1&1, Jimdo und viele andere.
Schon damals war das Gefühl da:
Man macht sich irgendwie selbst ersetzbar.
Trotzdem blieb unser Job bestehen.
Manches wurde einfacher, anderes komplexer.
Warum KI sich anders anfühlt
Mit KI geht es nicht mehr nur um Websites.
Es geht um:
- Text
- Code
- Design
- Ideen
- Struktur
- Entscheidungen
Kurz gesagt: um fast alles, was unseren Arbeitsalltag ausmacht.
Mein Eindruck: Der Job verschiebt sich
Ich glaube, der Trend geht weg vom klassischen
„Ich baue alles selbst“
und hin zu einem neuen Ablauf:
- generieren lassen
- selektieren
- anpassen
- testen
- live schalten
- wiederholen
Beim Programmieren bedeutet das für mich:
Nicht mehr primär Code schreiben,
sondern iterativ prompten, prüfen und verbessern.
Warum dieses Blog existiert
Dieses Blog ist mein Versuch, aus Angst etwas Produktives zu machen.
Nicht aus Verdrängung.
Nicht aus Hype.
Sondern aus Neugier.
Angst verwandeln in:
- Möglichkeiten
- Chancen
- Klarheit
Wie ich das hier angehe
Ich nehme euch mit. Schritt für Schritt.
Wir machen das konsequent KI-basiert:
- Texte entstehen mit KI
- diese Website entsteht mit KI-Unterstützung
- später auch Videos und andere Formate
Aber bewusst ohne Perfektionismus-Loop,
der Tage oder Wochen frisst.
Der erste bewusste Schritt
Mein früheres Ich hätte gesagt:
„Wir nehmen WordPress, ein Theme, passen es an – und verlieren uns im Detail.“
Diesmal nicht.
Kein WordPress.
Keine Theme-Falle.
Stattdessen:
- dateibasiert
- schnell
- steuerbar
- überschaubar
Ein System, das mir dient –
nicht eines, das mich aufhält.
Los geht’s
Ich habe keine fertigen Antworten.
Aber ich habe Fragen, Erfahrungen und den Willen, hinzuschauen.
Wenn du magst:
Begleite mich auf diesem Weg.