
TYPO3
In Teil 2 der Artikel-Serie kommen wir nun zum etwas schwierigeren Teil der Installation. Im zweiten Teil möchte ich euch ein von zwei Szenarien vorstellen. Einmal ein Server mit Plesk und einmal ein Server mit ispCP. Dies hat zum Grund das wir einige Konfigurationen am Webserver vornehmen müssen und dieses je nach Controll-Panel etwas anders ausfallen können.
In Teil 2 von 3 zeige ich euch die Installation mit ispCP.
ispCP – PHP.ini Konfiguration
Bei ispCP haben wir 2 getrennte Ordner für die Konfiguration und für die eigentlichen Daten der angelegten Domain / Webseite. Wir gehen zunächst in die Konfiguration, bei mir ist dies folgender Pfad: “/var/www/fcgi/meine-domain.de/php5“. In diesem Ordner befindet sich eine Datei mit namen “php.ini”. Diese öffnen wir und gehen zu Zeile 217. In dieser Zeile sollte nun in etwa folgendes stehen:
open_basedir = "/var/www/virtual/meine-domain.de/:/usr/share/php/"
Dies ändern wir wie folgt ab:
open_basedir = "/var/www/virtual/meine-domain.de/:/var/software2/typo3_src-4.3.8:/usr/share/php/"
Achtung! Beachtet bitte das ihr den neu eingefügten Teil (/var/software2/typo3_src-4.3.8) an euer Verzeichnis anpasst.
Mit dem neu hinzugefügten Pfad erlauben wir der Domain bzw. dem Projekt auf dieses Verzeichnis zugreifen zu können.
Wir müssen nun jetzt noch den Webserver neustarten und danach sollte diese Änderung in Kraft getreten sein. Den Webserver starten wir jetzt wieder über die Console (STRG+T) neu. Der Befehl kann auch hier wieder variieren. Bei mir wäre dies folgender Befehl:
/etc/init.d/apache2 restart
Nachdem wir nun den Server neugestartet haben, können wir nun das TYPO3-Dummy-Paket anlegen.
ispCP – Dummy-Paket anlegen
Wir gehen nun zuerst in unser Webvereichnis. Bei mir wäre dies folgender Pfad: “/var/www/virtual/meine-domain.de/htdocs“. Danach wechseln wir wieder in die Console (STRG+T) und benutzen diesmal WGET um das Dummy-Paket (Version 4.2.8, 05.07.2009) herunterzuladen.
wget http://downloads.sourceforge.net/sourceforge/typo3/dummy-4.2.8.tar.gz?use_mirror=dfn
Jetzt aktualisieren wir wieder das Fenster indem wir die Tastenkombination “STRG+R” benutzen und sollten dann die Datei “dummy-4.2.8.tar.gz” (kann je nach Version variieren) wiederfinden. Diese müssen wir nun auch wieder extrahieren, indem wir, wie oben schon beschrieben, einen Rechtsklick auf die Datei machen und dann “Benutzerdefinierte Befehle” -> “UnTar/GZip…” auswählen. Nachdem wir die Ansicht wieder aktualisiert haben, haben wir nun ein neuen Ordner mit Namen “dummy-4.2.8” im Verzeichnis. Das Archiv “dummy-4.2.8.tar.gz” können wir nun löschen (auswählen und “ENTF”-Taste drücken).
Wir wechseln nun einmal in das “dummy-4.2.8″-Verzeichnis und markieren alle Dateien indem wir “STRG+A” drücken. Danach schieben wir die ganzen Elemente mit gedrückter Maustaste auf den übergeordneten Ordner “..“. Wir bestätigen das Verschieben mit “Ok” und gehen wieder ein Verzeichnis zurück, indem wir nun auf die “..” klicken. Folgende Verzeichnisse sollten wir dann sehen:

- WinSCP – Verzeichnisbaum
Den Ordner “dummy-4.2.8” können wir nun auch wieder löschen. Wir sehen jetzt auch 3 Dateien die sich von den anderen ein bisschen unterscheiden. Ich rede hier speziell von den Dateien “index.php”, “t3lib”, “typo3″ und “typo3_src”. Dies sind jetzt Symlinks die noch keinen richtigen Pfad besitzen bzw. keinen gültigen. Symlinks sind generell nichts anderes als Verknüpfungen auf andere Dateien. Sozusagen eine kleine Umleitung
Was wir jetzt machen müssen, wir müssen den Symlink “typo3_src” den Pfad zu unserer TYPO3-Source geben. Dies geht ganz einfach!
Ein Rechtsklick auf “typo3_src” und dann “Bearbeite Verknüpfung” auswählen. Dort geben wir nun folgenden Pfad ein: “/var/software2/typo3_src-4.2.8“. Bitte denkt wieder daran, das ihr den Pfad an euren anpasst. Nachdem wir den Pfad mit einem Klick auf “Ok” bestätigt haben, sollte sich die Ansicht aktualisieren und die Symlinks sollten nun folgende Gestalt angenommen haben:

- WinSCP – Symlinks
Herzlichen Glückwunsch! Ihr habt nun ein TYPO3-Paket angelegt, ohne ein zusätzliches Source-Paket zu verwenden. So könnt ihr nun mit vielen weiteren Webpaketen verfahren. Ihr könnt natürlich auch mehrere verschiedene Versionen verwenden und diese dann je nach Wunsch einfach angeben in eurem Symlink. Bei einem Update überschreibt ihr einfach das Sourcepaket und alle anderen Pakete die darauf zugreifen sind auch Up2Date.
In Teil 3 zeige ich euch, wie ihr das ganze mit Plesk hinbekommt.
TYPO3, eine Installation für mehrere Webseiten (Teil 2)…
In Teil 2 der Artikel-Serie kommen wir nun zum etwas schwierigeren Teil der Installation. Im zweiten Teil möchte ich euch ein von zwei Szenarien vorstellen. Einmal ein Server mit Plesk und einmal ein Server mit ispCP. Dies hat zum Grund das wir einige …